Bildung

Alle Schülerinnen und Schüler sollen ihre individuellen Zukunftschancen in unserer Gesellschaft selbstständig gestalten und wahrnehmen.

Geborgenheit

Uns ist es wichtig, in einer Schulatmosphäre zu arbeiten, die von Teamgeist, Freude am Lernen und einem vertrauensvollen, demokratischen Umgang miteinander geprägt ist.

Respekt

Toleranz ist für uns die Grundlage unserer Erziehungsarbeit: Wir akzeptieren uns in unserer Verschiedenheit und begegnen einander mit Respekt und Höflichkeit.

Unser Besuch in der Gedenkstätte Bergen-Belsen

Marie aus der 9b schreibt über den Besuch:

 

Die neunten Klassen fuhren am 19. April 2018 in die Gedenkstätte nach Bergen-Belsen (ehemaliges Konzentrationslager). Man begrüßte uns dort  freundlich zum Empfang.

Wir wurden in einen Videoraum geführt, wo uns ein Kurzfilm gezeigt wurde. Darin ging es um die Bevölkerungsgruppen der Juden, Sinti und Roma, die während der Herrschaft der Nationalsozialisten in Viehwagen gesetzt und ins KZ abtransportiert wurden. Ebenso erging es Personen, die straffällig geworden waren. Der Tagesablauf der Gefangenen wurde uns geschildert.

Wir besuchten dann eine Ausstellung der Gedenkstätte, die Interessantes zum Thema "Kinder in Bergen-Belsen" in Wort, Bild und auch Tonaufnahmen bietet. Dort erfuhren wir, wie z.B. Geburten im KZ verlaufen sind oder auch wie und womit die Kinder gespielt haben.

Dann wurden wir nach draußen geführt, und uns wurde das Gelände gezeigt. Es wurde erklärt, wo die Baracken standen. Von ihnen war außer einzelner Fundamente nichts mehr zu sehen. Außerdem zeigte man uns, wo die Menschen zum Appell antreten und stundenlang stehend warten mussten.

Danach gingen wir in das zweite und größere Museum, das historische Zeugnisse ausstellt: Textdokumente, Videointerviews, Erinnerungsberichte, Tagebücher, Zeichnungen, Fotografien und Objekte. Ehemalige KZ-Häftlinge und ehemalige Kriegsgefangene haben die neue Ausstellung durch Leihgaben, Schenkungen oder Zeitzeugeninterviews unterstützt.

Am Ende wurden uns dann noch die Massengräber gezeigt. In einem Grab befinden sich die Überreste von ungefähr 1.000 Verstorbenen. Als Angehöriger kann man in der Nähe des offiziellen Denkmals auch einen Grabstein anlegen, wenn jemand aus der Familie im Lager Bergen-Belsen den Tod fand. So gibt es einen Platz, an dem man trauern kann. Er ist nur symbolisch gemeint, da dort nur ein Stein steht und niemand darunter begraben liegt.

Meiner Meinung nach war unser Besuch eine sehr spannende Erfahrung, und jeder sollte die Gedenkstätte einmal gesehen haben, um den Holocaust ein wenig mehr nachvollziehen zu können.

Die Fotos hat Frau Kaufmann gemacht:

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

(Chinesisches Sprichwort)

Wir ermutigen unsere Schüler, sich offen,

tolerant und selbstbewusst

den Herausforderungen

des Lebens zu stellen.

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