Bildung

Alle Schülerinnen und Schüler sollen ihre individuellen Zukunftschancen in unserer Gesellschaft selbstständig gestalten und wahrnehmen.

Geborgenheit

Uns ist es wichtig, in einer Schulatmosphäre zu arbeiten, die von Teamgeist, Freude am Lernen und einem vertrauensvollen, demokratischen Umgang miteinander geprägt ist.

Respekt

Toleranz ist für uns die Grundlage unserer Erziehungsarbeit: Wir akzeptieren uns in unserer Verschiedenheit und begegnen einander mit Respekt und Höflichkeit.

Ausflug nach Hamburg

Bill Viola wird auch als "der Rembrandt des digitalen Zeitalters" bezeichnet, denn der amerikanische Medienkünstler zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern weltweit und gehört zu den Pionieren der Videotechnik. Er hat das Medium für die Bildende Kunst verfeinert. Seine Themen sind die zentralen Themen menschlichen Lebens – Geburt, Tod, Liebe, Emotion und Spiritualität. Im Allgemeinen zeigt er seine Werke in Städten wie Paris, New York, Venedig oder Florenz.

Jetzt waren dreizehn seiner Installationen in Hamburg, in den Deichtorhallen zu sehen, was Anlass für Frau Bergmann war, auch den "Künstlern" (WPK Kunst 10a/b und AG Kunst 8a/b) unserer Schule das "Erlebnis Bill Violas Kunst"  zu ermöglichen.

Und so fuhren am Mittwoch die Schüler, begleitet von Frau Bergmann und Frau Josephs mit der Bahn nach Hamburg und standen nach gut einer Stunde Fahrzeit in der "Halle für aktuelle Kunst" vor der zehn Meter hohen Video-Installation  "Tristan`s Ascension" (Tristans Himmelfahrt) -  wie die Seele nach dem Tod in den Raum aufsteigt:
Scheinbar leblos liegt ein weiß gekleideter Mensch auf einem Podest, Unmengen von Wasser prasseln auf den Körper. Allerdings nicht von oben, sondern von unten, wie aus der Erde kommend. Plötzlich bäumt sich die gezeigte Person auf und wird von dem entgegengesetzten Regen förmlich in den Himmel getragen. Die Tropfen versiegen, bis nur die Platte auf dem nassen Boden zurückbleibt:
Fünf Minuten lang schaut man diesem Geschehen auf der riesigen Leinwand, die bis fast an die Decke der Deichtorhallen reicht, zu.
Unsere Schüler waren tief berührt von der Thematik und zugleich von der Umsetzung verzaubert, wie die anschließende Reflexionsrunde in der Vorhalle zeigte.

Nach so viel Nachdenken über Geburt und Tod ging es zurück ins bunte, stürmische Leben. Die neue Elbphilharmonie Hamburgs war jetzt das Ziel. Eine circa 80 Meter lange, gebogene Rolltreppe, die sogenannte Tube, führt vom Haupteingang des Konzerthauses sechs Stockwerke aufwärts bis zu einem Plateau. Dort angelangt, gibt ein großes Panoramafenster einen imposanten Blick frei auf die Elbe elbabwärts: Auch davon war die Gruppe sehr beeindruckt.

Jetzt war noch Zeit für ein zweistündiges Freizeitvergnügen in der Mönckebergstraße, bevor die Heimreise nach Berne angetreten werden sollte.

Doch dann kam "Sebastian" ins Spiel: Das Sturmtief sorgte für Zugausfälle, so dass die Rückfahrt nicht mit der Bahn angetreten werden konnte. Kurzerhand entschloss sich unsere Reisegruppe, auf einen Fern-Bus umzusteigen, der allerdings erst später am Abend fuhr.

Die Wartezeit wurde gut gelaunt genutzt, um in einem Lokal in der Mönckebergstraße essen zu gehen. Die Schüler waren begeistert von dieser Art, die unfreiwillige Wartezeit zu überbrücken und haben sich flexibel und vorbildhaft in die Situation eingefügt: "Als ob man mit Freunden reist", so hat Frau Bergmann am nächsten Tag die Schüler gelobt!

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

(Chinesisches Sprichwort)

Wir ermutigen unsere Schüler, sich offen,

tolerant und selbstbewusst

den Herausforderungen

des Lebens zu stellen.

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