Bildung

Alle Schülerinnen und Schüler sollen ihre individuellen Zukunftschancen in unserer Gesellschaft selbstständig gestalten und wahrnehmen.

Geborgenheit

Uns ist es wichtig, in einer Schulatmosphäre zu arbeiten, die von Teamgeist, Freude am Lernen und einem vertrauensvollen, demokratischen Umgang miteinander geprägt ist.

Respekt

Toleranz ist für uns die Grundlage unserer Erziehungsarbeit: Wir akzeptieren uns in unserer Verschiedenheit und begegnen einander mit Respekt und Höflichkeit.

Einsatz der 7b in der Schäferei

Die Schülerinnen und Schüler der 7b und ihre Klassenlehrerin Frau Kaufmann haben einen Tag in der Schäferei in Moorhausen verbracht. Begleitet wurden sie außerdem von Herrn Rackemann.

Das haben sie erlebt:

Am 25. April regnete es morgens in Strömen!

Aber als wir um halb neun mit vier Autos nach Moorhausen in die Schäferei gebracht wurden, war der Himmel tatsächlich blau!

Bis auf zwei kleine Schauer, die noch runter kamen, blieb das auch so. Puh! Glück gehabt, denn den Rest des Vormittags wollten wir ja an der frischen Luft verbringen.

Wir lernten den Schäfer, Herrn Fred Wachsmuth, kennen.

Kurze Zeit später fuhren wir auch schon weiter, immer Richtung Deich. Dort bekamen wir Handschuhe und Müllsäcke und wurden in drei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe suchte nun ihren Deichabschnitt entlang der Hunte nach Müll ab.

Und das hat sich gelohnt!

Nicht nur, dass wir eine große Spende für unsere Klassenfahrt bekommen haben und dafür nur zwei Stunden Müll sammeln mussten!

Nein, es gab auch interessante "Fundsachen": Babyschuhe, Schnuller, eine Hundeleine, Zigarettenschachteln, Verpackungen von Capri-Sonne, Bonbon-Papier, Styropor und jede Menge Glasflaschen.

Kim wurde nach einiger Zeit nur noch "unser Flaschenkind" genannt, weil sie die meisten Flaschen gesammelt hat.

Es war windig und frisch, und wir haben gaaaanz schön viel Müll gesammelt: 10 Säcke sind zusammengekommen.

Nebenbei und ganz besonders im Auto haben wir uns immer mal wieder gefragt, was denn hier so gar nicht nach Deo riecht?! Schafssch….?!

Und wir hatten auch Gelegenheit, die Gegend unter der riesigen neuen Huntebrücke zu erkunden. Nach einem Gruppenfoto mit Müll fuhren wir geschlossen zurück zur Schäferei.

Nun regnete, schneite und hagelte es. Aber wir saßen ja bereits im Auto und überholten einen Radfahrer in kurzer Hose und T-Shirt!

Wieder am Hof, holte der Schäfer seinen Border-Collie Jim aus dem Zwinger und führte uns vor, wie Jim die Schafe auf die Kommandos des Schäfers hin über die Wiese scheuchte: "rechts", "links", "lauf raus", "bleib" und "zurück".

Streicheln durften wir Jim auch, genauso wie die Lämmer im Stall, denen wir sogar die Flasche geben konnten. Franka und Anna beschlossen spontan, dass wir eigentlich ein Schul-Schaf haben müssten!

"Lass uns eines mitnehmen!". "Für 50 € ist es eures", antwortete der Schäfer Herr Wachsmuth und lachte.

Besonders gut hat uns auch das Grillen gefallen! Denn bei so viel Aktivität hatten wir großen Hunger auf Wurst mit Pommes!- Lecker!

Unser Aufruf an euch alle: Bitte macht Gebrauch von den Mülltonnen! Dafür gibt es sie!

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

(Chinesisches Sprichwort)

Wir ermutigen unsere Schüler, sich offen,

tolerant und selbstbewusst

den Herausforderungen

des Lebens zu stellen.

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