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Berne, 18.11.2020

Briefe des Kultusministers

Zur aktuellen Diskussion über den Umgang mit Corona in den Schulen wendet sich der niedersächsische Kultusminister an alle Eltern und Erziehungsberechtigen, sowie an die Schülerinnen und Schüler.

Brief an die Eltern und Erziehungsberechtigen

Brief an die Schülerinnen und Schüler

Berne, 16.11.2020

Patenschaft für jüdischen Friedhof in Berne

Unser jeweils 9. Jahrgang an der Oberschule Berne übernimmt seit mehreren Jahren die Patenschaft für den jüdischen Friedhof in Berne. Im Herbst, wenn das Laub fällt, sind wir zum Blätter harken im Einsatz.

Berne, 10.11.2020

9. November. Ein Tag deutscher Geschichte

Erinnerungsgang

Heute, am Tag der Reichsprogromnacht, die in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 stattfand, waren wir am Nachmittag mit einer kleinen Gruppe Zehntklässler unterwegs. Vorbei an der Synagoge zur Stele hinter dem Rathaus, ging es weiter zum jüdischen Friedhof. Auf dem Friedhof haben wir über die Geschichte der jüdische Gemeinde gesprochen, über die Reichspogromnacht, wie sie sich in Berne abgespielt hat und was mit der jüdischen Bürgerinnen und Bürgen Bernes passiert ist. Frau Josephs hat zum Abschluss das Gedicht von Ilse Weber „Ein Koffer spricht'' gelesen.

Uns war dieser Gang wichtig. Durch die Patenschaft und unsere Verantwortung als Zweitzeugenschule halten wir die Erinnerung an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger wach und setzen uns durch viele Fragen an die Vergangenheit und Gegenwart mit den politischen Herausforderungen unserer Zeit auseinander.

Der Jüdische Friedhof in Berne

Der Friedhof liegt and der Weserstraße von Berne Richtung Ranzenbüttel und Fähre Farge, kurz vor dem Ortsende auf der rechten Seite, direkt hinter dem Haus Weserstraße 38.

Louis Koopmann, ein angesehener Bürger Bernes, hat das Grundstück der kleinen jüdischen Gemeinde 1895 für einen Friedhof gestiftet. Während der Nazizeit wurde die jüdische Bevölkerung systematisch aus dem Ort verdrängt, zur Flucht gezwungen oder in Lager deportiert. So befinden sich lediglich sechs Grabsteine auf dem Friedhof. Auf zwei Grabsteinen wird an Ida und Sara koopmann erinnert.

Ida Koopmann, geboren am 04.05.1870 in Berne, war die Mitinhaberin des Manufaktur- und Aussteuergeschäftes in der Lange Straße 21. Kurz nach ihrem 70. Geburtstag wird sie gezwungen, Berne zu verlassen. 1942 wird sie nach Theresienstadt deportiert und stirbt dort am 1. März 1943.

Ihre Schwägerin,Sara Koopmann, führte mit ihrem Mann und später ihrem Sohn eine große Viehwirtschaft mit besonderen Zuchterfolgen. Sie wird ebenfalls gezwungen, Berne zu verlassen und stirbt am 6. September 1942, nach ihrer Deportation, ebenfalls in Theresienstadt.

Nach dem Krieg ging der Friedhof wieder in den Besitz der Familie Koopmann über. Seit 2015 übernimmt der Landesverband der jüdischen Gemeinden Niedersachsens die Verantwortung für die Pflege, die von der Gemeinde Berne durchgeführt wird.

Seit dem 7. Mai 2015 besteht die Patenschaft der Oberschule Berne für den jüdischen Friedhof.

Die neunten Klassen gehen regelmäßig zum Friedhof und schauen, ob auf dem Friedhof alles in Ordnung ist, fegen Blätter zusammen, sammeln Äste und halten die Erinnerung an die ausgelöschte jüdische Gemeinde wach.

Berne, 08.11.2020

Maskenpflicht

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

da im Landkreis Wesermarsch der Inzidenzwert über 50 gestiegen ist, müssen ab Montag, 09. November, bis auf Weiteres alle Kinder und Lehrkräfte auch im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Für uns alle ist die momentane Situation nicht leicht und mit vielen Einschränkungen verbunden. Doch können wir es nur gemeinsam schaffen, durch diese schwere Zeit zu kommen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien weiterhin viel positive Energie und eine heitere Zuversicht!

Bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen

Sönke Ehmen

Oberschulrektor

Berne, 30.10.2020

Briefe des Kultusministers

Nächste Woche ist wieder ein teilweises Herunterfahren des öffentlichen Lebens beschlossen worden. Die Schulen sollen, so weit es geht, offen gehalten werden. In den Briefen erläutert der Minister, wie der Untericht  in den nächsten Wochen gewährleistet werden soll.

Die Briefe lassen sich hier öffnen:

Brief an die Eltern

Brief an die Schülerinnen und Schüler

Berne, 23.10.2020

Briefe des Kultusministers

In den Herbstferien sind Corona- Infektionszahlen fast überall stark angestiegen. Zum Schulbeginn am nächsten Montag wendet sich der Kultusminister mit zwei Briefen direkt an die Eltern, sowie an die Schülerinnen und Schüler.

Mit folgenden Links lassen sich die Briefe öffnen:

Brief an die Eltern

Brief an die Schülerinnen und Schüler

Jugendehrung für den Einsatz im Schulfaustball - Januar 2020

Nachdem die Achtklässler 2017 die Landesmeisterschaft errangen und das Schulzentrum Berne im vergangenen September als „Sportfreundliche Schule“ eine Plakette erhielt, können sich Schüler und Lehrer jetzt über die Auszeichnung „Faustballschule des Jahres“ freuen.

Auf der traditionellen Jugendehrung durch den Landesfachausschuss Faustball des Deutschen Turnerbundes in Delmenhorst wurden die Vertreter der Schule von dieser Auszeichnung überrascht.

Bildung

Alle Schülerinnen und Schüler sollen ihre individuellen Zukunftschancen in unserer Gesellschaft selbstständig gestalten und wahrnehmen.

Geborgenheit

Uns ist es wichtig, in einer Schulatmosphäre zu arbeiten, die von Teamgeist, Freude am Lernen und einem vertrauensvollen, demokratischen Umgang miteinander geprägt ist.

Respekt

Toleranz ist für uns die Grundlage unserer Erziehungsarbeit: Wir akzeptieren uns in unserer Verschiedenheit und begegnen einander mit Respekt und Höflichkeit.

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

(Chinesisches Sprichwort)

Wir ermutigen unsere Schüler, sich offen,

tolerant und selbstbewusst

den Herausforderungen

des Lebens zu stellen.

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